Die Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ-GmbH) wird getragen durch die Spitzenverbände der Gesetzlichen Krankenkassen, der Bundesärztekammer, der Deutschen Krankenhausgesellschaft e.V., dem Deutschen Pflegerat e.V. sowie dem Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V. Gefördert wurde die Entwicklung des krankenhausspezifischen Zertifizierungs- verfahrens vom Bundesministerium für Gesundheit. Kernelemente des KTQ-Verfahrens sind die Selbst- und Fremdbewertung der Einrichtung auf Grundlage der im Manual beschriebenen Voraussetzungen.
Das KTQ-Manual 2009 ist effektiver, individueller und somit besser auf die Bedürfnisse der Krankenhäuser zugeschnitten. Die PDCA-Systematik der Anforderungen der Selbst- und Fremdbewertung sowie die Mindestprozentzahl von 55 Prozent je Kategorie wurden beibehalten.
Inhaltlich wird eine stärkere Betonung auf den kontinuierlichen Verbesserungsprozess und die Vernetzung der Prozesse gelegt. Neue bzw. erweiterte Anforderungen aus dem Bereich Risikomanagement, Verwendung von Leitlinien sowie des qualitätsorientierten Wettbewerbs wurden eingearbeitet.
Als Stichtag für die ersten Zertifizierungen nach dem KTQ-Manual 2009 ist das Datum der Veröffentlichung festgelegt: d.h., dass es ab diesem Termin für alle Re- und Erst-zertifizierungen als Zertifizierungsgrundlage auf freiwilliger Basis eingeplant werden kann. Das jeweilige Datum des Vertragabschlusses (VA) zwischen Krankenhaus und Zertifizierungsstelle ist gültig. Ab dem 01.09.2009 (VA) müssen alle Rezertifizierungen das KTQ-Manual 2009 als Zertifizierungsgrundlage nutzen. Und ab dem 01.04.2010 (VA) ist das KTQ-Manual 2009 auch für alle Erstzertifizierungen verpflichtende Zertifizierungsgrundlage.
Weitere Informationen zur Zertifizierung erhalten Sie hier: www.ktq.de
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1 Informationen zum KTQ-Zertifizierungsverfahren | |
| 1 | Das KTQ-Modell, die KTQ-GmbH, die Partner im KTQ-Zertifizierungsverfahren, spezifische Verfahrensschritte |
| 1.1 | KTQ-Modell |
| 1.2 | Informationen zur KTQ-GmbH |
| 1.3 | KTQ-Arbeitsgruppen |
| 1.4 | Visitorentraining |
| 1.5 | KTQ-Visitor® |
| 1.6 | KTQ-Zertifizierungsstellen und Visitationsbegleiter |
| 1.7 | Lizenzierte Trainingspartner |
| 1.8 | KTQ-Berichtsformen |
| 1.8.1 | KTQ-Selbstbewertungsbericht |
| 1.8.2 | KTQ-Qualitätsbericht |
| 1.8.3 | KTQ-Visitationsbericht |
| 1.9 | Freiwilligkeit der KTQ-Zertifizierung |
| Kapitel 2 Leitfaden für die KTQ-Selbstbewertung | |
|---|---|
| 2 | KTQ-Selbstbewertung |
| 2.1 | Durchführung der Selbstbewertung |
| 2.1.1 | Etablierung einer übergeordneten Koordinationsgruppe und Etablierung von Arbeitsgruppen auf Abteilungsebene |
| 2.1.2 | Die Festlegung der in die Selbstbewertung einzubeziehenden Bereiche der Einrichtung |
| 2.2 | Inhaltliche Querverweise zwischen den Kriterien |
| 2.3 | Erstellung des KTQ-Selbstbewertungsberichts |
| 2.4 | KTQ-Bewertungssystematik |
| 2.5 | PDCA-Zyklus als Grundlage der KTQ-Bewertungssystematik |
| 2.6 | Aufbau des KTQ-Katalogs |
| 2.6.1 | Kategorien, Subkategorien, Kernkriterien und Kriterien inkl. der Bewertung |
| 2.6.2 | Gesamtergebnis der Bewertung |
| 2.6.3 | Bepunktung |
| 2.7 | Gewichtung der Kernkriterien |
| 2.8 | Sonderfälle der Bewertung |
| 2.8.1 | Nicht zutreffende Themen eines Kriteriums |
| 2.8.2 | Nicht zutreffende Kriterien |
| 2.9 | Umfang des KTQ-Selbstbewertungsberichts |
| 2.10 | Umfang des KTQ-Selbstbewertungsberichts |
| 2.11 | Konsensfindung für die Gesamtdarstellung der Selbstbewertung |
| 2.12 | Weiterleitung der Selbstbewertung an die Zertifizierungsstelle |
| 2.13 | Voraussetzungen für die Zertifikatvergabe |
| 2.13.1 | Adjustierte” Gesamtpunktzahl |
| 2.13.2 | Veröffentlichung und Weitergabe des KTQ-Qualitätsberichts sowie des Strukturierten Qualitätsberichts |
| 2.13.3 | Beteiligung an allen verbindlichen externen Qualitätssicherungs- maßnahmen gemäß Sozialgesetzbuch Fünftes Buch SGB V |
| 2.13.4 | Verpflichtung zur Übermittlung des KTQ-Visitationsberichts |
| 2.14 | Verpflichtungserklärung einer nach den Regeln des KTQ-Verfahrens zertifizierten Einrichtung |
| 2.15 | Einspruchsmöglichkeit der Einrichtung |
| Kapitel 3 KTQ-Katalog 2009 | |
| Kategorie 1: Patientenorientierung | |
| Kategorie 2: Mitarbeiterorientierung | |
| Kategorie 3: Sicherheit | |
| Kategorie 4: Informations- und Kommunikationswesen | |
| Kategorie 5: Führung | |
| Kategorie 6: Qualitätsmanagement | |
| Kapitel 4 Leitfaden für die KTQ-Fremdbewertung | |
| 4 | KTQ-Fremdbewertung |
| 4.1 | Vorbereitung der KTQ-Fremdbewertung |
| 4.2 | Checkliste zum Ablauf der KTQ-Fremdbewertung |
| 4.2.1 | Terminierung der Prozessschritte |
| 4.2.2 | Auswahl des KTQ-Visitorenteams |
| 4.2.3 | Begleitung des KTQ-Visitorenteams |
| 4.2.4 | Information der Patienten über die Visitation |
| 4.2.5 | Vorbereitung der Fremdbewertung |
| 4.3 | KTQ-Muster-Visitationsplan |
| 4.3.1 | Willkommenstreffen |
| 4.3.2 | Übersichtsbegehung |
| 4.3.3 | Kollegialer Dialog mit der Leitungsebene |
| 4.3.4 | Begehung von spezifischen Bereichen |
| 4.3.5 | Kollegiale Dialoge |
| 4.3.6 | Studium der Dokumente |
| 4.3.7 | Besprechung des KTQ-Visitorenteams |
| 4.3.8 | Abschlussgespräch |
| 4.3.8 | Dokumentation der Ergebnisse der Visitation |
| 4.4 | Erstellung des KTQ-Visitationsberichts |
| 4.5 | Weiterleitung der Berichte |
| 4.6 | KTQ-Zertifikat |
| 4.7 | Aufgaben der KTQ-Zertifizierungsstellen |
| 4.8 | Erkrankung eines KTQ-Visitors® im Rahmen der Fremdbewertung im Krankenhausbereich |
| 4.9 | Verfahrensablauf der KTQ-Rezertifizierung |
| 4.10 | KTQ-Konfidenzintervall |
| 4.11 | Qualitätsmanagement im KTQ-Zertifizierungsverfahren |
| 4.12 | Umgang mit gesetzlichen Bestimmungen im KTQ-Verfahren |
| 4.13 | Datenschutz im Rahmen der KTQ-Zertifizierung |
| Anhang: | |
| Praxistipps zur Vorbereitung der KTQ-Visitation | |
| Abkürzungsverzeichnis | |
| Abbildungs- und Tabellenverzeichnis | |
| Adressen und Kontakte | |